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See ist nicht gleich See. Die verschiedenen Seen unterscheiden sich erheblich in Grösse, Tiefe, Wasserqualität, durchschnittlicher Wassertemperatur, natürlichem Nahrungsvorkommen und dadurch auch in Fischvorkommen und Fischdichte. Die beiden grössten natürlichen Seen in Deutschland sind der Bodensee im Süden und die Müritz im Nordeutschen Tiefland. Viele Seen wurden künstlich geschaffen. Hierzu zählen Stauseen, Talsperren, Speicherbecken und zunehmend geflutete Tagebaurestlöcher. So unterschiedlich wie die verschiedenen Angelseen sind, so unterschiedlich sind auch die Angelmethoden. Darum werde ich hier Angeltipps zu den einzelnen Seen veröffentlichen, um Ihnen möglichst genaue Hilfestellungen geben zu können. Entscheiden ist natürlich auch, welchen Fischen man im See angeln will und ob man dazu zum Beispiel beim Raubfischangeln, lieber die Spinnrute oder die Köderfischangel benutzt. Der grösste Unterschied beim Angeln im See, zum Angeln in Fliessgewässern ist, dass keine, oder nur geringe Strömung herrscht. Dadurch kann man deutlich leichter und feiner Angeln als im Fluss, den Köder über längere Zeit an einem Platz anbieten und Futterplätze mit kleiner Fläche anlegen. Allerdings ist dies in den meisten Fällen auch notwendig, da die Fische in stehenden Gewässern alle Zeit der Welt haben unseren Köder eingehend zu prüfen und eventuell zu verschmähen. In fliessenden Gewässern heisst es für die Fische eher - Nicht zugeschnappt und die Nahrung ist bereits weiter getrieben.
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